Die besten Tipps für Tirol-Fans

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Wintersport in Tirol: Traumhafte Erinnerungen produzieren

Wokandapix  (CC0-Lizenz) © pixabay.com

Tirol ist das ganze Jahr über ein wahrer Augenschmaus. Besonders schön präsentiert sich die Region allerdings, wenn sie über und über mit strahlend weißem Schnee bedeckt ist.

Viele, die sich an einem sonnigen Wintertag in die Berge begeben, können sich gar nicht sattsehen an der Pracht zwischen schroffen Berggipfeln, sanft geschwungenen Hängen und den dick mit Schnee beladenen Dächern in den Tälern. Wintersport hat hier seit vielen Jahrzehnten Tradition und weltweit Abertausende Fans, die nicht nur der Skikilometer wegen anreisen, sondern auch wegen des wunderschönen Panoramas. Doch auch ein Tirol-Urlaub im Winter will wohlgeplant und ausgeführt sein, damit am Ende des Urlaubs nur noch ein Wunsch übrigbleibt: So schnell wie möglich ein weiteres Mal hierhin.

Damit das gelingt, finden Sie auf den folgenden Zeilen eine Checkliste, die sich mit allen Aspekten befasst, damit gerade für Wintersport-Neulinge ein solcher Urlaub in Tirol nur noch davon abhängt, wie schnell der Chef den eingereichten Urlaub bewilligt.

Punkt 1: Stichwort Planung

Alleine das österreichische Bundesland Tirol hat bereits eine Fläche von gut 12,5 tausend Quadratkilometern. Wird noch die Größe Südtirols mit einbezogen, ergeben das fast 20000 Quadratkilometer, die auf Gäste warten. Bei der Planung des Urlaubs ist es daher von vornherein wichtig, was Sie im Winter in Tirol machen möchten. Sofern Sie es vorziehen, per Ski und Snowboard die Pisten zu befahren, so haben Sie die sprichwörtliche Qual der Wahl: In der Region existieren nämlich 118 Skigebiete mit einer Gesamtlänge von über 3400 Kilometern. Die größten Skigebiete finden sich unter anderem in Kitzbühel, sowie am Wilden Kaiser, in Ischgl, in Saalbach und im Zillertal. Der Vorteil für Anfänger: In diesen Orten ist die Wintersport-Infrastruktur so gut ausgebaut, dass auch absolute Wintersport-Laien, die noch nie einen Fuß auf die Bretter gesetzt haben, anreisen und schon wenige Tage später die ersten Pisten alleine bewältigen können. Freilich finden sich auch in den meisten anderen Skigebieten Trainer und Schulen, die einem die Grundlagen perfekt beibringen.

Punkt 2: Thema Anreise

Bei der Anreise nach Tirol bieten sich Ihnen mehrere Möglichkeiten, die aber alle ihre Vor- und Nachteile haben:

flyupmike (CC0-Lizenz) © pixabay.com
Mit dem Auto kann die Reise ohne Umsteigen von der eigenen Haustür bis vors Hotel gehen.
  • Die Anreise mit eigenem Auto kostet zwar je nach Fahrtdistanz einiges an Kraftstoff und zudem werden auf österreichischen Autobahnen Mautgebühren erhoben – hier ein Überblick über die Preise. Dafür aber haben Touristen während des Urlaubs die totale Freiheit und können so auch vollkommen problemlos Tagesausflüge in andere Ecken von Tirol machen. Vor allem aber können sie mit ihrem Gepäck bis quasi vor die Hoteltüre fahren. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn sperrige Sportgeräte mitgeführt werden.

  • Per Bahn müssen Urlauber sich keine Gedanken um Kraftstoffkosten machen. Dafür aber, wie sie zum Abfahrbahnhof gelangen und vor allem, wo und wie oft sie umsteigen müssen – inklusive sperriger Skier und vollen Koffern. Wer weiter von seinem Wintersportort entfernt lebt, als an einem Tag mit dem Auto zu schaffen ist, für den ist die Bahn trotzdem das bessere, weil entspanntere Verkehrsmittel. Auch wenn man dann im Urlaub auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist – der in den meisten Skigebieten jedoch exzellent ausgebaut ist.

  • Am schnellsten geht die Reise freilich mit dem Flugzeug – und ist dabei bei manchen Fluglinien nicht einmal wesentlich teurer, als die Fahrt mit der Bahn. Allerdings: Auch hier müssen Reisende erst einmal zum Flughafen gelangen. Und, sofern Wintersportausrüstung mit zum Gepäck gehört, werden manche Airlines einen teilweise kräftigen Preisaufschlag für diese Sperrgüter berechnen, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Zudem: Je nachdem, wo in Tirol der Wintersportort liegt, werden Flugreisende auch nach der Landung noch auf ein Taxi, Busse oder Bahnen angewiesen sein.

Punkt 3: Ausrüstung

Sportgeräte: Wintersport ist sehr viel mehr, als sich auf irgendwelche Bretter zu stellen und damit eine Piste hinab zu sausen. Daher sollten sich vor allem Laien, die mit diesen Sportarten bislang noch keine Kontaktpunkte hatten, schon lange vor der Reise darüber klar werden, was sie genau machen möchten.

Klassisch sind die Skier, die sich in Abfahrts- und Langlaufvarianten aufteilen. Der Vorteil dieser Bretter: Die Bewegung darauf ist natürlicher: Beide Beine können unabhängig voneinander bewegt werden. Vor allem aber stehen Skifahrer mit der Körperfront in Fahrtrichtung. Also ganz so, wie sie es auch beim Gehen tun würden. Gleichsam haben Skifahrer die Möglichkeit, auf Skistöcke zurückzugreifen, die Universalgerät für alles zwischen Vortrieb und Balance sind und Anfängen helfen können, Stürze zu vermeiden.

Das Snowboard hingegen ist zwar etwas schwieriger zu erlernen, dafür aber hat es seinen ganz eigenen Reiz: Der Fahrer steht seitlich zur Fahrtrichtung und sämtliche Kursänderungen geschehen über Gewichtsverlagerungen. Schwieriger für Anfänger sind Snowboards deshalb, weil hier keine Möglichkeit besteht, sich abzustützen oder sich durch Spreizen der Beine einen stabileren Stand zu verschaffen.

Der Unterschied zwischen den beiden lässt sich am ehesten folgendermaßen beschreiben: Wer als Kind lieber auf Rollschuhen, Rollerblades oder Schlittschuhen stand, sollte eher zu den Skiern greifen. Wer hingegen auf dem Skateboard unterwegs war, für den ist das Snowboard die richtige Wahl. Aber grundsätzlich gilt besonders für Neulinge: Ein Snowboard sollte nicht einfach so gekauft werden, denn wie die Skier gibt es auch dieses Sportgerät unterschiedliche Einsatzbereiche. Dieser Online-Berater zeigt, welche Optionen es gibt.

Eine dritte Möglichkeit wäre freilich das Rodeln. Hier ist kaum Training vonnöten und zudem existieren bei den Schlitten ebenfalls unterschiedlichste Varianten vom klassischen Holzschlitten bis zum lenkbaren High-Tech-Gerät aus Kunststoff. Allerdings: Aus Sicherheitsgründen darf nicht auf jeder Piste gerodelt werden. In den meisten Wintersportgebieten Tirols existieren daher eigene Rodelpisten.

Unverzichtbar für jedes Wintersportgerät: Ein passender Helm. Weder Anfänger, noch Fortgeschrittene sollten sich auf die Piste begeben, ohne ihren Kopf entsprechend zu schützen. Zudem kann es durchaus gerade bei vollen Abfahrten von Vorteil sein, auch einen entsprechenden Rückenschutz zu tragen.

Bekleidung: Wintersport benötigt freilich auch spezielle Bekleidung. Dies vor allem, weil gerade Anfänger zwangsläufig öfters auf dem Hosenboden sitzen werden, als ihnen lieb ist. Daher sollte neben dem Kauf von Ski oder Snowboard, passenden Bindungen und Schuhen auch das Erstehen von entsprechender Kleidung einen zentralen Stellenwert einnehmen. Moderne Werkstoffe sorgen bei Skijacken, -hosen und Co. dafür, dass diese in der Anschaffung zwar etwas teurer sind, dafür aber auch sehr viele Jahre halten. Wichtig ist vor allem, dass die Stücke zuverlässig Kälte und Nässe draußen lassen, andererseits aber auch atmungsaktiv sind. Denn das unterscheidet die Skibekleidung von normaler Outdoormode: Diese ist zwar auch wasserabweisend, aber wärmt oft bei mehrstündigen Aufenthalten in Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht so gut, wie dedizierte Skibekleidung.

spinheike (CC0-Lizenz) © pixabay.com
Wer actionreiche Bilder von der Piste mit nach Hause nehmen möchte, sollte in eine robuste Kompaktkamera investieren. Aber Vorsicht: Niemals zum Fotografieren direkt auf der Piste stehen bleiben, dann besteht höchste Unfallgefahr.

Sonstige Ausrüstung: Wer die prachtvollen Landschaften des winterlichen Tirols nicht nur in seiner Erinnerung mit nach Hause nehmen möchte, sollte ein paar Euro in eine robuste Kompakt-Kamera investieren. Diese gibt es in Varianten, die ohne bewegliche äußere Teile auskommen, dafür aber wasserdicht und besonders robust sind. Eine solche Kamera passt nicht nur in jede Skijacke, sondern übersteht auch Stürze und Schneenässe meist ohne Probleme. Hier finden Sie eine erste Übersicht.

Keinesfalls vergessen werden sollte auch ein passender Augenschutz. Und damit ist nicht nur eine robuste Skibrille gemeint, sondern auch eine Sonnenbrille mit hohem UV-Schutz: Schnee reflektiert die Strahlen der Sonne fast ungebremst. Wintersportler sollten daher an sonnigen Tagen auch abseits der Piste auf den Bergen immer eine passende Brille tragen – wer das nicht tut, bekommt schnell Probleme mit tränenden, brennenden Augen.

Fazit

Jeder Urlaub benötigt entsprechende Vorbereitung, damit vor Ort alles reibungslos abläuft. Zugegeben, Tirol macht es seinen Gästen hier leicht, da es nicht nur touristisch sehr gut dasteht, sondern auch Wintersport-Laien problemlos entsprechende Angebote und nötigenfalls auch Mietskier und –snowboards finden. Die einzige Grundregel bei allen Wintersportarten lautet hier: Sich nicht überschätzen und keine Risiken eingehen. Dann kommen Gäste tatsächlich nur mit einem vollen Kameraspeicher und schönen Erinnerungen aus Tirol nach Hause.

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Bildquellen:
1) Wokandapix (CC0-Lizenz) © pixabay.com
2) flyupmike (CC0-Lizenz) © pixabay.com
3) spinheike (CC0-Lizenz) © pixabay.com
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